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Alter Fischereihafen Cuxhaven

Gebäudetyp: Produktion + Gewerbe , Versorgung + Handel , Hotels + Gastronomie , Plätze + Ensembles

Touristische Regionen: Landkreis Cuxhaven

Adresse:
Ort: Cuxhaven

Gemeinsam mit der Anlage des Neuen Hafens beschloss die Hansestdt Hamburg zwischen 1890-92 den Bau eines kleinen Fischereihafens für Cuxhaven. Zwei Becken, die nach dem aufgegebenen Projekt einer Hamburg-Stade-Cuxhavener Eisenbahn- und Hafenbaugesellschaft übrig gebleiben waren, wurden dafür genutzt. 1892 ging der Fischereihafen, 1896 der Neue Hafen in Betrieb. Im Zusammenhang mit der Eröffnung des Cuxhavener Fischmarkts 1908 wurde der Fischereihafen vertieft, mit Kaianlagen versehen sowie mit einem Verwaltungs- und Zollhaus, Auktionshallen, Büros für die Fischhändler. Bereits 1910 musste eine weitere Halle erbaut werden. 1920/21 entstanden die Halle IV,V,VI, deren Erdgeschosszone durch die Reihung runder Blendbogen gegliedert wird. Diese Hallen stehen heute unter Denkmalschutz.

Die Seebäderbrücke, die zwischen Altem Hafen und Fischereihafen 1904 errichtet worden war, hat man im Zuge der Zusammenlegung beider Hafenanlagen 1980 abgerissen. Nachdem die ehemaligen Fischhalle ihre Funktion verloren hatten ist
zum 1. Januar 2017 der Alte Fischereihafen in den Besitz der Cuxhavener Plambeck-Holding übergegangen. Es sollen in den kommenden Jahren rund 20.000 m² an Neuimmobilien entstehen, vor allem Geschäfts- und Büroräume, sowie ein Bed and Breakfast-Hotel in den Räumlichkeiten der ehemaligen Fischhallen. Bereits 2014 wurde am süd-westlichen Hafenende das Havenhostel als erstes neues Gebäude errichtet.

Fotos: Christian Burmester