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Museum Schwedenspeicher Stade

Gebäudetyp: Kultur / Freizeit / Kunst , Produktion + Gewerbe

Touristische Regionen: Landkreis Stade

Adresse:
Straße: Wasser West 39
PLZ: 21682
Ort: Stade

Nachdem die Herzogtümer Bremen und Verden 1648 als Kriegsentschädigung an Schweden fielen, wurde Stade zur Festung ausgebaut. Zur Versorgung der Truppen benötigte man ein Lagerhaus. Der Bau des heutigen Speichergebäudes begann allerdings erst 1692 und wurde nach Unterbrechungen 1704 abgeschlossen. Es wurden 176.326 Steine aus dem abgebrochenen Schloss (Burg) Bremervörde wieder verarbeitet. Heute ist der Schwedenspeicher ein wichtiges profanes Baudenkmal des Barock in Nordeuropa. Er enthält jetzt ein Regionalmuseum mit bedeutenden Funden, wie z.B. die Moorleiche Mann von Obenaltdorf und die vier Stader Bronzeräder von ca. 1000 v.Chr.

Nach der ersten Restaurierung des Gebäudes im Jahre 1975 wurden die Innenräume mit der Ausstellung in den Jahren 2014-2015 völlig neu gestaltet.

Die historischen roten Steine und die langestreckte schlichte Form des Gebäudes stehen in einem wunderbar lebendigen Kontrast zu den neuen Glas- und Stahl Elementen wie dem Fahrstuhlturm auf der westlichen Seite.

Architekten (Neugestaltung Ausstellung): neo.studio neumann schneider architekten

Fotos: Christian Burmester / Sanierung: space4.